Kein Hunger
Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.
Status-Check 2026
der Weltbevölkerung ist unterernährt
Die weltweite Unterernährungsquote liegt bei 8,3%. Klimaextreme, geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Volatilität verschärfen die Ernährungsunsicherheit, obwohl global genug Nahrung produziert wird.
Wissenschaftliche Kontroverse
Genetik in der Landwirtschaft
Die Debatte um gentechnisch veränderte Organismen (GMOs) versus lokale Agroökologie spaltet die Wissenschaft.
Pro GMO
Hochertragssorten und klimaresistente Pflanzen durch Gentechnik können die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung unter veränderten klimatischen Bedingungen sichern. Präzisions-Genome-Editing (CRISPR) ermöglicht schnellere Anpassung als konventionelle Züchtung.
Pro Agroökologie
Lokale Agroökologie mit traditionellen Sorten und diversifizierten Anbausystemen stärkt Resilienz, erhält Biodiversität und reduziert Abhängigkeit von Konzernen. Studien zeigen vergleichbare Erträge bei geringeren Umweltkosten.
Unterziele (Targets)
Hunger beenden
Bis 2030 den Hunger beenden und sicherstellen, dass alle Menschen Zugang zu sicherer und nahrhafter Nahrung haben.
Quelle: UN Agenda 2030 | WFP Food Security Analysis 2025
Mangelernährung beenden
Bis 2030 alle Formen der Mangelernährung beenden, einschließlich Wachstumsverzögerung und Auszehrung bei Kindern.
Quelle: UN Agenda 2030 | UNICEF Nutrition Report 2025
Nachhaltige Landwirtschaft
Nachhaltige Nahrungsmittelerzeugung sicherstellen und resiliente landwirtschaftliche Methoden anwenden.
Quelle: UN Agenda 2030 | CGIAR Climate-Smart Agriculture 2025
Verknüpfte SDGs
Diese Nachhaltigkeitsziele sind systemisch mit SDG 2 verbunden.